Kiefergelenkstherapie bei CMD

Etwa 40 - 70 % der Gesamtbevölkerung leiden Schätzungen zufolge an den Symptomen einer CMD, mindestens 10 % davon können als behandlungsbedürftig eingestuft werden.

Besonders junge Menschen und Menschen mittleren Alters sind immer mehr von dieser "neuen Volkskrankheit" betroffen -  einer Fehlfunktion der Zähne, Kaumuskulatur und Kiefergelenke. Grund hierfür sind unter anderem ansteigender Stress und eine zunehmende Belastung in Schule, Beruf und Alltag.

 

Was ist CMD?

Der Begriff CMD (Cranio-mandibuläre Dysfunktion) beschreibt eine Funktionsstörung der Kiefergelenke, der Kaumuskulatur und der Zähne. Idealerweise funktionieren diese im perfekten Zusammenspiel als unser "Kauorgan". Treffen allerdings Ober- und Unterkiefer nicht in der korrekten Position aufeinander, so kann es zu Schmerzen und Störungen kommen. Diese äußern sich unter anderem durch Schmerzen im Nackenbereich, knackende Kiefergelenke, Spannungskopfschmerzen, eingeschränkte Kieferbeweglichkeit, Ohrgeräusche, Schwindel und andere Beschwerden.

 

Ursachen einer CMD

Eine häufige Ursache für eine Craniomandibuläre Dysfunktion ist das Verschieben des Unterkiefers in eine veränderte Position, um eine Fehlstellung beim Schließen des Mundes auszugleichen. Ein fehlerhafter Zahnkontakt kann hierfür ein Grund sein.

Ebenso kann nächtliches Zähneknirschen oder unbewusstes, übermäßiges Zusammenpressen der Zähne, z.B. zur Stressbewältigung,  zu einer dauerhaften Überbelastung der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke führen. Häufiges Kaugummikauen, Nägel- oder Bleistiftkauen haben eine ähnliche Auswirkung.

Auch eine ungünstige Körperhaltung oder Beckenfehlstellungen können sich ungünstig auf die Stellung der Kiefergelenke auswirken und somit langfristig zu einer CMD führen.

Die Therapie

Eine ganzheitliche Betrachtung und Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion ist entscheidend für den Therapieerfolg. Daher ist eine genaue Untersuchung der Kiefergelenke, der Halswirbelsäule und der gesamten Körperstatik sinnvoll und notwendig. Aus der Anamnese und dem Befund ergibt sich dann ein Behandlungplan, der für jeden Patienten individuell erstellt wird.

Die Inhalte meiner physiotherapeutischen Kiefergelenksbehandlung sind - je nach Befund - ein Spannungsabbau in der Muskulatur, Dehnungen, Mobilisationen und gezielte Kräftigungsübungen. Außerdem können auch eine Haltungsschulung oder Techniken aus der Craniosakralen Therapie sinnvoll sein. Darüber hinaus erhält der Patient individuell angepasste Eigenübungen zur regelmäßigen Selbstdurchführung.

Aufgrund der komplexen Zusammenhänge ist für die Betroffenen eine intensive Zusammenarbeit von Physiotherapeuten, Zahnärzten und evtl. weiteren Fachärzten ein wichtiger Bestandteil einer effektiven und ganzheitlichen Behandlung.

 

 

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Privatpraxis für Physiotherapie

Katrin Fleischmann

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